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Geschichte und Auftrag

Geschichte und Auftrag der Schwesternschaft im Diakonissenhaus ZION

Am 20. November 1919 wurde das Diakonissenhaus ZION in Rathen/Sächsische Schweiz durch die Väter der Gemeinschaftsbewegung gegründet. Nach jahrelangen Vorüberlegungen wurde im Oktober 1918 ein Aufruf  im Gemeinschaftsblatt gedruckt, darin hieß es:

Wir haben uns nach ernstem Gebet und reiflicher Überlegung entschlossen, ein eigenes Diakonissenhaus ins Leben zu rufen. Unser Volk braucht in seinen schweren Nöten mütterliche Helferinnen.

1919 - in diesem Nachkriegsjahr war alles sehr schwer. Aber unsere Gründer vertrauten auf den lebendigen Gott. Pfarrer Rothhardt, der erste Rektor, war ein Mann des Gebets, er hat die erste Schwesterngeneration gelehrt, alles auf Glauben und Gebet zu gründen. „ZION hat der Herr gegründet“ und „ZION muss ein Glaubenswerk bleiben“, das waren seine Worte. Was so begann, zieht sich durch die Geschichte ZIONs bis heute.

Mit sieben Frauen begann Gott sein Werk. Danach sind pro Jahr 25 bis 30 Diakonissen eingetreten.

Bald wurde das Haus in Rathen zu klein. Der Landesverband suchte und fand ein größeres Haus in Aue/Erzgebirge.

1924 konnte das ehemalige Sanatorium Dr. Pilling gekauft werden. Im April zogen die Schwestern hier ein.
Es wurde das Mutterhaus der Diakonissen und zugleich ein offenes Haus für Gäste und Freizeiten. 120 bis 150 Gäste pro Tag waren möglich.


Was bewog Frauen, Diakonisse zu werden?
Es war der Ruf von Jesus, Gott und den Menschen zu dienen mit den Gaben, die er ihnen schenkt.
Die Aufgaben lassen sich zusammenfassen in: Wortverkündigung und Diakonie.        

  • Verkündigung und Seelsorge bei Frauen, Mädchen und Kindern im Rahmen der Gemeinschaftsarbeit und später auch in Kirchgemeinden
  • Krankenschwester in Krankenhäusern, Altenpflegeheimen und Behindertenheimen
  • in der Gemeindepflege  
  • in der Hauswirtschaft und bei der Gästebetreuung

Aller Einsatz war stets auf das körperliche Wohl als auch auf das ewige Heil der anvertrauten Menschen ausgerichtet. Die Motivation und die Kraft für den Dienst empfingen die Diakonissen aus der eigenen stillen Zeit und dem gemeinsamen Hören auf Gottes Wort, Abendmahl und Gebet.


Das Leben der Schwesternschaft ist auf Gemeinschaft angelegt. Das wird konkret durch den gemeinsamen Auftrag, an dem jede Schwester mitarbeitet, der gemeinsamen Kasse und dem Verzicht auf eine eigene Familie.
Als Zeichen der Zusammengehörigkeit tragen die Diakonissen eine einheitliche Kleidung und eine Brosche (Jesus Liebe).

Das Diakonissenhaus ZION, als Haus in Aue, hat seine eigene Geschichte.

Als Mutterhaus war es immer die Heimat der Diakonissen.

Die Gästearbeit konnte von 1924 bis 1939 durchgeführt werden. Viele Gäste fanden hier Erholung und eine Begegnung mit Gott durch sein Wort und die Seelsorge.

1939 musste das Gästehaus geschlossen werden. Das Haupthaus wurde zu einem Lazarett umfunktioniert. Die letzten verwundeten Soldaten verließen im Oktober 1945 das Haus.

1946 zog eine Kinderklinik aus Tilsit/Ostpreußen ein, die nach der Flucht ein Haus benötigte.
Die Kinderklinik wurde staatlich geführt und blieb bis 1996 in dem Haupthaus.

Die Diakonissen waren geduldet im eigenen Haus und mussten sich sehr einschränken. Damals waren es 249 Diakonissen, die zum größten Teil außerhalb des Mutterhauses in vielen Orten für die Menschen da waren, um ihnen zu helfen.

Die große wirtschaftliche Not nach dem Krieg und starke Einschränkungen während der Zeit des Sozialismus belasteten die Schwesternschaft. Gemeinsame Schwesterntage fanden außerhalb in den Dienstorten der Schwestern statt.


1972 wurde die Gäste-Arbeit im kleinen Rahmen wieder aufgenommen. Eigene Angebote und Belegung durch Gruppen waren durch den Bau des Hauses Emmaus wieder möglich. Mit dem Bau des Hauses Bethanien 1987 konnte diese Arbeit erweitert werden.

Ab 1996 konnte das Haupthaus zurückgewonnen werden, es wurde gründlich saniert.

1999 wurde darin ein Altenpflegeheim für 50 Bewohner eingeweiht.

2009 begann eine ambulante Hospiz- und Palliativarbeit.

Seit 2014 gibt es einen Ambulanten Pflegedienst.

2016 wurde das Haus am Floßgraben umgebaut und modernisiert.

 

Die Diakonissen sind alle im Ruhestand. Die Arbeit wird von vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern getan, die in dem Sinn unseres Glaubens an den großen Gott handeln.

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Dienstag, 21.05.2024
Losungstext: Ich, der HERR, behüte den Weinberg und begieße ihn immer wieder. Damit man ihn nicht verderbe, will ich ihn Tag und Nacht behüten. Jesaja 27,3 Lehrtext: Gott ist treu, der euch nicht versuchen lässt über eure Kraft, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende nimmt, dass ihr’s ertragen könnt. 1. Korinther 10,13