Lang ersehnt – und kurzweilig geraten…

21.11.2019

Ein hervorragend vorbereitetes Jubiläum, das die Treue und den Segen Gottes in den Mittelpunkt stellte.“ (T.K.) Sehr dankbar blicken wir auf die Veranstaltung am Abend des 08.11.2019 im Kulturhaus der Stadt Aue zurück.

In einer bunten Mischung von Diakonissen, Freunden, Mitarbeitenden, Geschäftspartner und Dienstleistern, Ehrenamtlichen aus der Gemeindearbeit und Hospiz, Vertretern befreundeter Mutterhäuser aus dem "Bund“, offiziellen Vertretern von Landeskirche, Gemeinschaftsverband, Diakonischem Werk, Landkreis, Stadt und Wirtschaftsprüfer, 30 Symphonikern, … erlebten wir einen sehr bewegenden, gelungenen und vielseitigen Abend mit ca. 200 Gästen.

In den Grußworten kamen die entsprechenden Vernetzungen des Diakonissenhauses zum Ausdruck, die über 100 Jahre gewachsen sind. Die verantwortlichen Mitarbeiterinnen in ZION stellten die Teiljubiläen ihrer Arbeitsbereiche vor. Die Pflegedienstleiterin des größten Arbeitszweiges, S. Maria Graupner, sprach für 20 Jahre Altenpflegeheim Abendfrieden; Koordinatorin Angela Breitfeld erinnerte mit „dem Stein“ an tausende von Händen, durch die er schon gereicht wurde in der Ausbildung und Begleitung der Ehrenamtlichen Hospizbegleiter in 10 Jahren Hospizgruppe und S. Kristin Freitag erinnerte an die zunächst mühsamen ersten 5 Jahre Ambulanter Pflegedienst. Aber das kleine Kind steht nun auf festen Füßen.

Rückblick und Ausblick fanden hier Raum in Wort und Bild. Die Präsentation historischer und aktueller Fotos regte zum Schmunzeln an. Ein Jubiläum gleicht einem Blick in den Spiegel. Wir entdecken Schönes und weniger Gelungenes, Licht und Schatten, Höhen und Tiefen, wertvolle Traditionen und Änderungswürdiges. In alledem erkennen wir die Segensspur Gottes in ZION von den Anfängen 1919 in Rathen bis zu beiden Häusern in Aue 2019. Wie oft fiel der Satz „ZION hat der HERR gegründet!“ Darum sei Ihm, unserem Herrn und Gott Dank und vielen Menschen, die das mit bezeugt haben. Von einigen erzählt das Buch zum Jubiläum, in das die Autorin, S. Gisela Nowack, uns einen kleinen Einblick gewährte. Mögen alle, die es lesen, ermutigt werden, auch selbst dem treuen Gott zu vertrauen, der Sie segnet heute und ewig.

Immer wieder erreichen uns noch Rückmeldungen wie diese: „Vielen Dank für den schönen Abend! Wir haben es genossen und sind auch dankbar, so vieles noch einmal über eure Arbeit direkt erfahren zu haben. Außerdem war es für viele eine kleine Evangelisation!“ oder „Es war eine überaus gelungene Feier, mit einem guten Mix beim Programm. Sehr genossen haben wir die Musik der Auer Symphoniker.“

Ein herzliches Dankeschön gilt Rico Reinwarth von der Kreismusikschule, der sich auf uns eingelassen hatte und die Veranstaltung moderierte.

In der Pause ergaben sich viele Gelegenheiten zu Gesprächen mit neuen und alten Weggefährten am Büfett und an den Tischen. „Es war eine sehr schöne und herzliche Atmosphäre.“ Die wundervolle Tisch-und Bühnen-Deko trug das ihre dazu bei. Am Tag nach dem Fest verteilten wir die Blumengestecke auf die 6 Wohnbereiche im Pflegeheim zur riesengroßen Freude unserer Bewohner. Sie gehören dazu, auch wenn ihr Teilhaben nur über den Genuß der farbenfrohen Dekoration im ZION-orange erlebbar gemacht werden konnte.

aber es sind die Menschen, die solch einen Abend erfüllen. Darum danken wir als Vorstand in ZION allen, die uns mit der Teilnahme auch ihre Wertschätzung ausgedrückt haben.

Für den zweiten, geselligen Teil des Programmes hatten wir die „Ändertainerin“ Anne-Kathrin Michler aus Leipzig eingeladen. Ihr professionelles Stärkungsprogramm erwies sich als ein kleines Lach-Feuerwerk „Denk – und lachfaltensicher: In mir ist alles drin“

Sie hat auch bei uns an diesem Abend ihr Ziel erreicht: • Gemeinschaftserlebnis • Würdigung und Wertschätzung • Wissensvermittlung und Humor • Interaktion • nachhaltige Wissensvermittlung durch gemeinsame Bilder und Erinnerungen • Stärkung und Unterstützung für die eigene Persönlichkeit • aufdecken von Verhaltensmustern im Alltag • Blick in den Spiegel zur Selbstreflektion • praxisnahe und sofort umsetzbare neue Verhaltensstrategien.

100 Jahre Diakonissenhaus ZION - ein schönes und anstrengendes Jubiläumsjahr liegt hinter uns mit einzigartigen Veranstaltungen, unvergesslichen Erlebnissen, tiefen Begegnungen, neuen Freunden und Horizonten. Was wir daraus mitnehmen? Auf jeden Fall die starke Ermutigung „Es geht weiter - denn Gott macht weiter!“ Denn „Was du, HERR, segnest, das ist gesegnet ewiglich.“



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