Aktuelles aus unserem Haus

12.05.2015

Lehrlingswohnheim übernommen

Am 12.05.2015 wurde das ehemalige Lehrlingswohnheim in der Schneeberger Straße vom Landratsamt an das Diakonissenhaus ZION übergeben. Zuletzt wurde das Haus als Notunterkunft für Asylbewerber genutzt. Diese sind Anfang April ausgezogen.

Das Diakonissenhaus ZION möchte der großen Nachfrage nach Pflegeplätzen besser gerecht werden und plant in dem Haus am Floßgraben 36 zusätzliche Pflegebetten zu schaffen. Außerdem entsteht eine Tagespflege mit 14 Plätzen. Die grundhafte Sanierung des Gebäudes soll bis zum 4. Quartal 2016 abgeschlossen sein. Es werden ca. 20 neue Arbeitsplätze im Bereich der Pflege und Betreuung geschaffen.

12.03.2015

Hospiz in der Grundschule

Im Klassenzimmer bleibt der Tod kein Tabuthema mehr
34 Viertklässler aus Crottendorf setzen sich seit Montag mit Leben und Sterben auseinander. Der Hospizdienst "Zion" aus Aue begleitet sie auf diesem spannenden Weg.

Von Anna Neef
Crottendorf - Wann ist der richtige Zeitpunkt, um mit Kindern über den Tod zu reden? Immer. Davon sind die Frauen des Auer Hospizdiensts "Zion" überzeugt. "Kinder gehen mit dem Thema offener um als Erwachsene", sagt Claudia Orgis. Sie und acht Mitstreiterinnen füllen in Crottendorf eine wahrlich außergewöhnliche Projektwoche mit Leben: "Hospiz macht Schule" - damit befassen sich seit Montag und noch bis morgen 34 Viertklässler.
Isabelle findet das spannend. "Wir reden über Sachen, die man sonst nicht erzählt", sagt das Mädchen. Ein bissel komisch sei das schon. Aber nicht schlimm. Der Tod gehört zum Kreislauf des Lebens - das ist die Botschaft. "Es geht aber nicht nur ums Sterben", so Orgis. Älterwerden, Krankheiten, Trauer und Trost spielen ebenfalls tragende Rollen in der Projektwoche, die strengen Regeln folgt. Die Hospizdienstlerinnen aus Aue und aus Erlabrunn absolvierten im Vorfeld die nötige Qualifizierung. Entwickelt wurde das Konzept "Hospiz macht Schule" von der Hospizbewegung Düren, dem deutschen Hospiz- und Palliativ-Verband sowie Experten.
Jeder Tag beginnt gemeinsam, ehe sich die Kinder in Gruppen aufteilen. Im kleinen Kreis ist es leichter, sich zu öffnen. Das gelingt den Knirpsen trotz des vermeintlichen Tabuthemas spielend. Fast alle quasseln munter drauf los. Die tote Katze oder der tote Hamster kommen dabei ebenso zur Sprache wie die kranke Oma. Ist es unter der Erde kalt? Wie kommt es, dass Opa in eine Urne passt? Dieser Wissensdurst, ganz unverblümt, mag Erwachsene, die das Thema oft meiden, vielleicht verblüffen. Die Knirpse in Crottendorf aber reden offen darüber. "Das ist wichtig, um es gar nicht erst zum Tabuthema werden zu lassen", sagt Orgis. Nur einmal flossen bisher Tränen, gleich am ersten Tag. "Aber wir konnten das Kind gut auffangen."
Angela Breitfeld, Koordinatorin des Auer Hospizdiensts, bot im Altkreis Aue-Schwarzenberg 15 Grundschulen diese Projektwoche an. "Es gab keine Rückmeldung." Über eine Bekannte erfuhr Ines Rudolph davon. "Ich fand es gut", sagt die Leiterin der Crottendorfer Grundschule. Der Lebenskreislauf samt Tod und Vergänglichkeit seien in der Altersgruppe ohnehin Lehrstoff. "Wir informierten die Eltern übers Projekt, sie waren einverstanden", so Rudolph, die froh ist, dass alle den Mut dazu hatten. "Die Kinder gehen unvoreingenommen ran. Und die Frauen machen das klasse."
Auch Damaris erzählt und stellt viele Fragen. Sie berichtet vom Tod dreier Katzen, die die Haustiere der Familie waren. "Die Erinnerung an die Katzen macht mich schon traurig. Aber es hilft auch, mal drüber zu reden", sagt das Mädchen. "Und ich fühle mich hier geborgen." Dass Opa auf Omas Grab alle drei Tage eine Kerze anzündet, dass es mal einen kleinen Bruder gab, der zeitig starb, dass es Leute gibt, die nach einer OP glauben, kurz im Himmel gewesen zu sein, und dass ein Freund einen toten Maulwurf im Garten begraben hat - das und noch vieles mehr sprudelt in lockerer Atmosphäre aus den Kindern heraus. Unbefangen begegnen sie dem Thema. Das zeigt auch die Auflistung von Dingen, die nicht schön sind. Da steht die 1:2-Niederlage im Fußball gleich neben Regenwetter und dem toten Opa. Das mag eigenartig klingen, aber scheinbar auch nur für erwachsene Ohren. "Kinder verarbeiten Verluste und Trauer anders. Wir versuchen, ihnen Ängste zu nehmen", so Orgis.

Das Projekt "Hospiz macht Schule" behandelt an fünf Tagen folgende Themen: Werden und Vergehen, Krankheit und Leid, Sterben und Tod, das Traurig-Sein sowie Trost und Trösten. Als Arbeitsmittel dienen Geschichten, Bücher, Filme - und vor allem Gespräche.

Zeitungsartikel der Freien Presse als PDF zum Download:

26.02.2015

Erster Handwerkernachmittag für Heimbewohner

Am 25. Februar fand das erste Mal ein Handwerksnachmittag für Heimbewohner statt. Unsere vier Männer die zur Zeit im Abendfrieden wohnen, hatten sich alle auf den Weg in die Tischlerei gemacht. Jeder konnte sich mit beteiligen und handwerkliche Tätigkeiten ausführen. Da wurden Löcher gebohrt, Kanten geschliffen, Holz geschnitten, Draht gebogen, Nägel eingeschlagen und schließlich alles verleimt. Unter Anleitung von unserem ehrenamtlichen Mitarbeiter Manfred Scheibner und Heimleiter Ralf Günther entstand ein kleines Apfelhaus. Dort können sich nun alle Vögel die weiches Futter fressen im Winter bedienen. Zu diesen Weichfutterfressern gehören zum Beispiel die Amseln, Drosseln und Rotkehlchen.

Vielen Dank an alle Männer, die mitgeholfen haben und mit großer Begeisterung bei der Sache waren.

Auf den Fotos sieht man das Ergebnis und die motivierten Handwerker bei der Arbeit.

01.02.2015

Ralf Günther neuer Heimleiter des Pflegeheimes

Seit dem 01. Februar ist der Alberodaer Ralf Günther Heimleiter im Abendfrieden. Schon seit 2003 arbeitet der gelernte Tischler im Diakonissenhaus. Angefangen hat er als Zivildienstleistender, übernommen wurde er als Betriebshandwerker. Im November 2006 hat Ralf Günther dann den Posten des Technischen Leiters übernommen. In den letzten zwei Jahren besuchte er die  Abendschule um eine weitere Ausbildung zu machen. Damit wird er nun die Fäden des Altenpflegeheimes in die Hand nehmen. Zu tun gibt es genug, denn schließlich laufen die Planungen für die Erweiterung der 50 Pflegeplätze. Zusätzliche 36 Betten und eine Tagespflege mit 14 Plätzen sollen im ehemaligen Lehrlingswohnheim auf dem Nachbargrundstück entstehen.

08.01.2015

Friedensburg ist weiter christliches Gästehaus

Seit dem 1. Januar wird die Friedensburg in Rathen gemeinsam mit dem Nachbarhaus Felsengrund unter dem gemeinsamen Dach „Felsengrund & Friedensburg Gästehäuser GmbH“ weitergeführt. Wir freuen uns dass es weiter ein christliches Gästehaus bleibt. Damit können Sie weiterhin im Herzen der Sächsischen Schweiz Ihren Urlaub verbringen, sowie Schulungen, Tagungen, Freizeiten und Seminare abhalten und sich einfach wohlfühlen.

Die geänderten Kontaktdaten finden Sie auf der Internetseite www.friedensburg-rathen.de

14.12.2014

Verabschiedung Lutz und Margret Behrens

Am 3. Advent 2014 wurde Lutz Behrens in einem Gottesdienst von seinem Dienst als Rektor des Diakonissenhaus ZION entpflichtet. Die kleiner werdende Schwesternschaft in ZION machten strukturelle Neu-Überlegungen notwendig. So entschied sich der Verwaltungsrat für eine grundlegende Strukturveränderung, die Lutz Behrens veranlassten von seinem Amt zurückzutreten.
Nach 17 Jahren in Aue wechselt Lutz Behrens, gemeinsam mit seiner Frau, nun in das Diakonissenmutterhaus Salem-Lichtenrade.
Hier gibt es noch ein paar Fotos vom Gottesdienst, dem Kaffeetrinken und der Grußstunde:

Foto: Diakonissenhaus ZIONFoto: Diakonissenhaus ZIONFoto: Diakonissenhaus ZIONFoto: Diakonissenhaus ZIONFoto: Diakonissenhaus ZIONFoto: Diakonissenhaus ZION
05.12.2014

Einweihung Rollstuhlgerechter Zugang zum Floßgraben

Am Freitag, den 05. Dezember 2014 konnten wir den neuen, rollstuhlgerechten Zugang zum Wander- und Spazierweg Floßgraben einweihen. Als Gast war die Senioren- und Behindertenbeauftragte des Landratsamtes Frau Helga Dittrich bei dieser kleinen Feierlichkeit dabei. Die Vorsitzende der Heimbewohnervertretung Frau Christa Schönherr durchschnitt das Band und gab damit den Weg, der durch die Baufirma Dürigen aus Schwarzenberg erstellt wurde, offiziell frei. Gefördert wurde der neu geschaffene Weg durch das Landratsamt im Rahmen des Investitionsprogrammes "Barrierefreies Bauen 2014 - Lieblingsplätze für alle“. Damit haben nun auch die mobilitätseingeschränkten Heimbewohner und Schwestern die Möglichkeit den Floßgraben als Wander- und Spazierweg zu nutzen.
Ein kleiner Posaunenchor umrahmte die Feier mit adventlichen Liedern und gegen die Kälte gab es für alle Glühwein.

Foto: Uwe ZenkerFoto: Uwe ZenkerFoto: Uwe ZenkerFoto: Uwe ZenkerFoto: Uwe ZenkerFoto: Uwe ZenkerFoto: Uwe ZenkerFoto: Uwe Zenker
08.11.2014

Fotos vom Jubiläumssonntag

Hier ein paar Fotos vom Jubiläum am 02.11.2014.

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01.10.2014

Lutz Behrens verlässt das Diakonissenhaus ZION

Lutz Behrens hat seine Mitarbeit im Diakonissenhaus ZION zum 30.9.2014 beendet. 17 Jahre lang stand er als Rektor dem Sächsischen Gemeinschaftsdiakonissenhaus in Aue vor. Er hat als theologischer Leiter und Vorstandsvorsitzender die Arbeit maßgeblich mit geprägt. Unter seiner Leitung entstanden neue Konzepte zur Ausweitung der Geschäftsfelder im Bereich Altenhilfe.

Die kleiner werdende Schwesternschaft machten strukturelle Neu-Überlegungen notwendig. So entschied sich der Verwaltungsrat für eine grundlegende Strukturveränderung, die Lutz Behrens veranlassten von seinem Amt zurückzutreten. In Zukunft wird in einem Leitungsteam in ZION seit der Gründung des Werkes 1919 in Rathen erstmals nur noch eine Oberin vertreten sein. Seit November 2012 hat S. Frauke Groß dieses Amt inne.  Der Verwaltungsrat und die Schwesternschaft des Diakonissenhauses danken Lutz Behrens und seiner Frau Margret für ihren Einsatz in den vergangenen 17 Jahren.

Zum Diakonissenhaus ZION in Aue gehören die Schwesternschaft, eine Gemeindearbeit im Rahmen der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsen, eine christliche Freizeit und Tagungsstätte, das Altenpflegeheim Abendfrieden mit 50 (zukünftig 86) Plätzen, ein ambulanter Pflegedienst und der Hospizdienst ZION.

28.05.2014

ZION beim MDR

Der MDR hat sich mit Diakonissen beschäftigt und war dazu bei uns im Diakonissenhaus. Der Beitrag läuft heute sowohl im MDR Hörfunk (MDR INFO gegen 5.20 Uhr, 6.20 Uhr, 7.20 Uhr und 8.20 Uhr) und im MDR Fernsehen (ab 11 Uhr).

 

Den Radiobeitrag können Sie als mp3 bei uns nachhören.

Flash ist Pflicht!

MDR Hörer machen Programm (MP3)


17.04.2014

Neuer Kleinbus im Dienst des Diakonissenhaus ZION

In einer kleinen Feierstunde wurde uns am 15. April 2014 durch Sponsoren ein neuer Senioren-Bus übergeben.

Um unsere vielfältigen Aufgaben zu erfüllen, ist Mobilität eine sehr wichtige Voraussetzung. Darum freuen wir uns sehr einen neuen Kleinbus mit 9 Sitzplätzen für die vielen verschiedenen Fahrten zu haben.

Auf dem ersten Foto von Uwe Zenker übergibt Sybille Rosner (Heim-Therapie-Service GmbH) stellvertretend für die Sponsoren den Autoschlüssel an Rektor Lutz Behrens. Rechts neben ihm Marcel Baumert (Stadtwerke Schneeberg) und Bernhardt Metscher (Ford Autohaus Aue).

                                                                                                                

Foto: Uwe ZenkerFoto: Uwe ZenkerFoto: Uwe ZenkerFoto: Diakonissenhaus ZION
06.02.2014

Ambulanter Pflegedienst ZION startet

Es ist soweit: unsere Altenpflege wird mobil. Der ambulante Pflegedienst des Diakonissenhaus ZION e.V. nahm am 01.02.2014 seine Tätigkeit auf.

Wir übernehmen die Grund- und Behandlungspflege, wie Hilfe bei der Körperpflege, Unterstützung beim Baden oder Anziehen von Kompressionsstrümpfen. Auch hauswirtschaftliche Tätigkeiten führen wir durch.

Für Menschen mit Demenz bieten wir stundenweise Betreuungen an. Pflegende Angehörige erhalten so kleine Freiräume für sich, während der Erkrankte gut umsorgt wird.

Ziel ist es, pflegebedürftige Menschen in ihrer gewohnten Umgebung zu versorgen und pflegende Angehörige zu entlasten. Deshalb beraten wir rund um Ihre Pflegesituation, zum Erhalt erforderlicher Hilfen und um schwierige Situationen zu meistern. Nutzen Sie bitte den Service unseres kostenfreien und unverbindlichen Erstbesuches.

Unser Einzugsgebiet sind die Städte mit ihren Gemeinden Aue, Lößnitz, Lauter-Bernsbach, Bad Schlema, Schneeberg und Zschorlau. Wir pflegen und betreuen Menschen unabhängig von Religion oder kultureller Herkunft.

Sie erreichen unsere Pflegedienstleiterin Nadine Süß unter 03771 / 274-444 oder per Mail unter ambulante-pflege@zion.de.

 

Unterstützt wurden wir bei der Anschaffung eines Dienstfahrzeuges durch die GlücksSpirale der Sächsischen Lotto GmbH und dem Autohaus Richter aus Lauter. Bei Beiden bedanken wir uns herzlich.

Die symbolische Scheckübergabe fand am Mittwoch, den 29.01.2014, am Autohaus Richter in Lauter statt.

 

Das Diakonissenhaus möchte sein Angebot erweitern. Bisher bieten wir Gäste- und Gemeindearbeit an, sowie den Hospizdienst und die stationäre Versorgung im Altenpflegeheim. Dazu kommen der ambulante Pflegedienst, ein Neubau mit weiteren stationären Betten und eine Tagespflegeeinrichtung.

 

Foto: Uwe Zenker
13.11.2012

Fotos vom Martinstag

Trotz anhaltendem Regen gab es in diesem Jahr am 11.11. wieder einen Laternenumzug. Er führte vom Carolateich, wo das Martinsspiel stattfand, zum Diakonissenhaus ZION. Hier wurden Martinslieder gesungen und die Martinshörnchen miteinander geteilt.

Foto: Uwe ZenkerFoto: Uwe ZenkerFoto: Uwe ZenkerFoto: Uwe ZenkerFoto: Uwe ZenkerFoto: Uwe ZenkerFoto: S. Annemarie BertschingerFoto: S. Annemarie Bertschinger
05.11.2012

Fotos vom Jubiläum und Oberinnenwechsel

Am 04. November gab es in ZION viel Grund zu feiern: 

  • 93. Jubiläum von ZION 
  • zwei Diakonissen feierten 65. Jubiläum 
  • S. Annemarie Bertschinger wurde als Oberin entpflichtet 
  • S. Frauke Groß wurde in das Amt als Oberin eingesegnet 

Einen ausführlichen Bericht gibt es im nächsten Freundesbrief, welcher Ende November erscheint.

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